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Bertha-von-Suttner-Schule, Förderzentrum Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung Nürnberg

Die Aufgabe der Schulvorbereitenden Einrichtung ist die ganzheitliche Förderung körperlich beeinträchtigter Kinder im Alter von 3-7 Jahren und deren unterschiedlich ausgeprägten Entwicklungs- u. Lernstörungen. Neben der primär motorischen Förderung - Grobmotorik u. Feinmotorik werden die Bereiche Wahrnehmung, Kognition und Motivation, Entwicklung der Sprache und Kommunikation sowie Sozialverhalten und Persönlichkeitsentfaltung. Mit Hilfe eines individuellen Förderplans wird das Kind seinen Fähigkeiten entsprechend auf die Schule vorbereitet.

An der Bertha-von-Suttner-Schule, Förderzentrum Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, in Nürnberg werden SchülerInnen unterrichtet, die körperlich beeinträchtigt bzw. chronisch krank sind. Die Schule hat derzeit 17 Klassen und eine Gruppe in der schulvorbereitenden Einrichtung. 

An der Schule die unter staatlicher Trägerschaft steht, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten (§ 27 VSO-F) wie Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie. Am Förderzentrum mit dem Schwerpunkt „körperliche und motorische Entwicklung“ werden den SchülerInnen ihrem kognitiven Leistungsvermögen entsprechend in drei Zügen (A-, B- und C-Zug) Inhalte aus den Bezugslehrplänen der Grund- bzw. Mittelschule, der Schule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ bzw. „geistige Entwicklung“ vermittelt. Die SchülerInnen lernen überwiegend im Klassenverband. Vor allem Deutsch, Mathematik und Sport wird in leistungsdifferenzierten Kursen unterrichtet.

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben (Bay.EUG Art. 21) bietet die Schule Mobile Sonderpädagogische Dienste MSD und Mobile Sonderpädagogische Hilfen MSH an. D. h. sonderpädagogisches und therapeutisches Personal betreut körperbehinderte und chronisch kranke Kinder und Jugendliche in vorschulischen Einrichtungen und in allgemeinen Schulen. Ziel ist es Hilfen anzubieten, damit die Kinder wohnortnah in „ihrer“ Sprengelschule unterrichtet werden können. Dabei ergeben sich die unterschiedlichsten Aufgabenfelder:

  • Beratung und Hilfe bei der Beschaffung therapeutischer Hilfsmittel
  • Beratung bzgl. entsprechender Arbeits- und Lernhilfen sowie unterstützendes Mobiliar 
  • Einschulungsempfehlung und Schullaufbahnberatung verbunden mit vorschulischer/schulischer sowie motorischer aber auch psychologischer Diagnostik.

Der Schule steht eine qualifizierte Beratungslehrkraft zur Verfügung (Schulberatungsstelle), die Eltern, Schüler und Lehrer aller Schularten bei Fragen hinsichtlich Einschulung, Schullaufbahn, Schulwechsel, Schulabschlüssen oder bei Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten berät.

Um ihrem umfassenden Bildungs - und Erziehungsauftrag gerecht zu werden kooperiert die Schule mit einer Vielzahl regionaler Netzwerkpartner (Bundesagentur für Arbeit, Maßnahmeträger zur beruflichen Rehabilitation, Kirchen, regionale Firmen und Vereine).